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Retro Stil und Designer-Möbel – wie kombiniere ich richtig?
Dieser Post ist von 07. Apr 2016 by Mira Celini - Interior Designerin bei Livarea.
Willkommen auf einer Zeitreise in die 50er und 60er Jahre. Die Möbeldesigns dieser Zeit sind schon längst in der Gegenwart angekommen und aus den Wohnzimmern dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Verspielte bunte Prints, ausgefallene Muster oder Panton Hängeleuchten: All das steht für den unverwechselbaren Retro-Stil.
Wofür steht der Retro-Stil eigentlich?
Retro-Designs warten mit runden, geschwungenen Formen und abstrakten Mustern auf. Aneinandergereihte Karos, bunte Streifen oder Punktemuster sind keine Seltenheit. Knallige Farben setzen vereinzelt Akzente und stehen in krassem Kontrast zu den für den Retro-Stil typischen Pastellfarben. Muster aus Schwarz und Weiß runden den abwechslungsreichen Mix des klassischen Retro Stils ab.

Die in den USA und England heimische Pop Art – eine expressionistische Kunstrichtung mit starken abstrakten Einflüssen – verkörpert die Verwendung von Schaum- und Kunststoffen und ist charakteristisch für den Retro-Stil. Aber auch das zeitlose, edle Teakholz ist gegenwärtig tonangebend bei Retro-Design-Stücken – durch die dunkle, leicht rötliche Tönung lässt es sich perfekt mit bunten Farben kombinieren.
Mit den sogenannten „Re-Editionen“ feiern hingegen bekannte Designlabels das Comeback des Retro-Looks und verarbeiten bereits da gewesene Produkte mit neuen Stoffen und Farben. Auch ältere Modelle liefern Futter für neue Kreationen bekannter Retro Designer und sorgen für die nötige Inspiration. Bei „Re-Designs“ sollte der Kunden allerdings achtgeben: Oftmals werden Marken oder spezielle Modelle gefälscht, und als Originale weiter verkauft!

Wie finde ich die richtigen Vintage-Möbel?
Damit man beim Shoppen nicht über den Tisch gezogen wird, sollte man beim Kauf stets auf für das Alter typische Gebrauchsspuren achten. Retro- bzw. Vintage-Möbel sollten ihrem Alter entsprechend aussehen und keine neuen Teile aufweisen.
Aber auch wer zu viele verschiedene Epochen mischt, läuft Gefahr, den eigentlichen Stil aus den Augen zu verlieren: Die Zusammenstellung kann auf diese Weise zu gewollt aussehen und lenkt den Blick vom Wesentlichen ab.

In jedem Fall gilt: Design ist schön und gut, aber Möbel sind auch Gebrauchsgegenstände. Wer sein Wohnzimmer etwa mit unbequemen Designelementen zustellt, hat eventuell keine Freude mehr am eigentlichen Wohnen.
Retro trifft auf moderne Designs
Ganz wichtig ist es, Retro-Objekte nur hie und da einzusetzen. Wie bei allen außergewöhnlichen Stilen ziehen die Elemente so mehr Aufmerksamkeit auf sich. Wenn der Raum mit schrillen Farben ausgefüllt wird, sieht die Komposition forciert aus. Bleiben Sie also bei wenigen, nur punktuell eingesetzten Retro-Möbeln und setzen Sie diese durch schöne Kombinationen in Szene.

Ein schlichtes, einfarbiges Sofa kann etwa durch bunte Polster mit geometrischen Mustern im Retro- Stil oder einem knalligen Wollplaid aufgepeppt werden. Geschwungene, bequeme Sessel in Retro-Pastellfarben passen perfekt zu einem modernen Couchtisch aus Eiche oder Buche. Für Metall-Fans empfiehlt es sich, kupferfarbene Elemente mit einem helleren Taupe-Ton zu kombinieren.
TIPP: Auch kultige Gebrauchsgegenstände – wie etwa ein Kickertisch – können sich in einem sonst weitgehend modern eingerichteten Wohnzimmer sehen lassen!

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Mira Celini
Interior Designerin bei LivareaAls Interior Designerin bei Livarea – seit 2012 einem der führenden deutschen Online-Shops für Designmöbel – begleite ich Kunden bei der Einrichtung ihres Zuhauses. Meine Tipps entstehen direkt aus der Praxis: ehrlich, inspirierend und immer mit Blick für das Besondere.
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