Wandgestaltung: Stein

Was für Steine gibt es?

Verputzte und gestrichene Wände sind zwar leicht umsetzbar, jedoch kein Hingucker. Mit einer Wandgestaltung aus Stein verleihen Sie Ihrem Zuhause mehr Flair und Atmosphäre. Grob unterscheiden lassen sich Steine in Naturstein, Werkstein und Haustein. Natursteine kommen in beliebiger Form vor, harte Natursteine sind beispielsweise Basalt, Granit, Porphyr oder Quarzit. Zu den weichen Steinen zählen Kalk- und Sandstein, Schiefer oder Marmor. Ziegel oder Pflastersteine werden als Werksteine bezeichnet. Haustein ist ein unbearbeiteter Stein, der vom Steinmetz erst noch in die richtige Form gebracht wird.

 

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Was muss man bei der Montage beachten?

Bevor Steine an den Wänden befestigt werden, müssen sie die entsprechende Form erhalten. Es kommen quadratische oder rechteckige Steine in zahlreichen Größen in Frage. Baumärkte bieten ein großes Angebot an fertigen Steinen an. Erhältlich sind beispielsweise Buntkies, Bruchstein, Marmorkies, bunter oder grauer Gletscher. Für ebene Flächen bieten sich Schiefer oder Marmor an. Je nach Typ weist der Stein unterschiedliche Größen und Farben auf.

Für die Befestigung an Wänden oder einen Umbau benötigen Sie einen perfekten Untergrund. Für die Basis ist Naturstein-Fliesenkleber geeignet. Als Werkzeuge dienen unterschiedliche Maurerkellen. Der Fliesenkleber wird auf die Wand und die Unterseite der Steine gestrichen. Anschließend werden die Dekorsteine auf die Wand geklebt. Nach einer Trocknungszeit von ungefähr drei Stunden können Sie mit dem Verfugen beginnen. Dafür verwenden Sie einen speziellen Naturstein-Fugenmörtel. Das Produkt gibt es in unterschiedlichen Farbtönen. Nach dem Auftragen des Fugenmörtels müssen die Wände nur noch mit Wasser abgewischt werden.

 

In welchen Räumen wird Stein häufig verwendet?

Mit Wänden aus Stein kann man in nahezu allen Räumen im Haus attraktive Akzente setzen. Besonders beliebt sind Steinwände jedoch in Wohnräumen. Einzelne Wände, umbaute Öfen oder TV- und Hifi-Möbel werden so zum optischen Eyecatcher.

 

Wohin geht der Trend bei Stein in 2016?

Das Motto beim Wohnen lautet auch in naher Zukunft 'Zurück zur Natur'. Stein in Verbindung mit Holz, Korb und Glas garantiert ein naturnahes Wohnambiente und sorgt in unserem globalisierten Hightech-Zeitalter für Entspannung und Behaglichkeit.

 

Stein: Überblick über die Vor- und Nachteile

Vorteile von Naturstein:

  • Naturstein als Unikat
  • langlebig
  • geringer Pflegeaufwand

 

Nachteile von Naturstein:

  • genaue Prüfung und Vorbereitung des Untergrunds
  • relativ teuer
  • schwierige Realisierung von Farbkombinationen

 

Welches Möbel passt?

Wenn Sie sich in Ihrem Wohnzimmer für eine graue Natursteinwand aus Schiefer  entschieden haben, können Sie diese wunderbar mit einem Sofa von Livarea in Türkis, Rot oder einer anderen knalligen Farbe kombinieren. So kreieren Sie einen attraktiven Kontrast, der auch Gäste begeistern wird.

 

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